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DIASCANNER-TEST 2018 Diascanner Test: Nikon Coolscan Reihe Die Nikon Coolscan Reihe suggeriert preislich den Einsatz im professionellen Fotobereich. Was die Geräte alles können, erfahren Sie im Diascanner Testbericht.

Die Nikon Coolscan Reihe im Test

Geht es um Marken-Diascanner für den privaten (aber auch für den professionellen) Gebrauch, ist die Firma Nikon mit ihren Coolscan-Modellen vorne mit dabei. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über Nikons bekannteste und beliebteste Diascanner verschaffen:

  • Nikon Coolscan IV ED
  • Nikon Coolscan V ED
  • Nikon Super Coolscan 4000 ED
  • Nikon Super Coolscan 5000 ED
  • Nikon Super Coolscan 8000 ED
  • Nikon Super Coolscan 9000 ED

Bitte beachten Sie: Einiger dieser Modelle sind bereits älter und nicht mehr im Handel erhältlich. Selbstverständlich können sie aber auch heute noch auf dem Gebrauchtmarkt erworben werden.

Der Nikon Coolscan IV ED im Test: Die Diascan-Ergebnisse

Beim Nikon Coolscan IV Diascanner, handelt es sich um ein Einsteigermodell, welches bereits im Oktober 2003 auf den Markt kam. Der Coolscan IV ED ist der Nachfolger des Coolscan III. Im Wesentlichen gibt es bei diesem Modell im Vergleich zu seinem Vorgänger keine besonders großen Veränderungen: Statt per SCSI wird dieser Diascanner nun per USB angeschlossen und die Auflösung wurde von 2.700 dpi auf 2.900 dpi angehoben. Mit 900€ ist der Scanner schon hochpreisig. Zudem kann der Coolscan IV ED keine Dias im Stapelbetrieb scannen und für die Digitalisierung von APS-Filmen muss weiteres Zubehör gekauft werden.

 

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Stärken und Schwächen

  • Vorteile
  • Scanner kann horizontal und auch vertikal aufgestellt werden
  • Nachteile
  • mehrere Dias im Stapelbetrieb können nicht gescannt werden
  • APS-Film-Adapter muss zusätzlich gekauft werden
PREISTIPP
Erhältlich ab 900€
Nikon Coolscan IV ED
Auflösung: 2.900 dpi
Scanmedien: Dias, SW-Negative, Farbnegative (Kleinbild)
Auflösung: 2.900 dpi
Scangeschwindigkeit (Kleinbilddia): Prescan: 68 Sek / Reinscan in höchster Auflösung: ca. 2 Min
Mitgelieferte Software: NikonScan-Software, SilverFast-Software und Adobe® Photoshop® LE
Preis: ca. 750€

Der Nikon Coolscan V ED im Test: Die Diascan-Ergebnisse

Der Nikon Coolscan V ED Diascanner bietet dem Nutzer gute Qualität in puncto Auflösung und Farbtiefe beim Digitalisieren von Dias. Leider fehlt im Lieferumfang ein Filmstreifenhalter für Kleinbildfilme. Da Kleinbildnegative üblicherweise in Streifen gelagert werden, ist dieser nahezu unabdingbar und muss somit separat gekauft werden. Wie beim Coolscan IV ED muss auch beim Coolscan V ED eine Halterung für das Scannen von APS-Filmen dazugekauft werden. Bedauerlich ist ebenfalls, dass für den Preis von ca. 750 € die SilverFast-Software nicht im Lieferumfang enthalten ist.

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Stärken und Schwächen

  • Vorteile
  • deutlich geringerer Preis gegenüber dem Super Coolscan 4000 ED
  • deutlich höhere Auflösung als der Coolscan IV ED
  • Nachteile
  • SilverFast-Software und Filmstreifenhalter sind nicht im Lieferumfang erhalten
  • selbst der Prescan dauert über eine Minute
PREISTIPP
Erhältlich ab 750€
Nikon Coolscan V ED
Scanmedien: Dias, SW-Negative, Farbnegative (Kleinbild)
Auflösung (lt. Hersteller): 4.000 dpi
Auflösung (im Test gemessen): 3.500 dpi - 3.800 dpi
Scangeschwindigkeit (Kleinbilddia): Prescan: 68 Sek / Reinscan ca. 2 Min
Zubehör: Diarahmenhalter
Mitgelieferte Software: NikonScan 4.0., NikonView 6.0, Adobe® Photoshop® Elements 2.0.

Der Nikon Super Coolscan 4000 ED im Test: Die Diascan-Ergebnisse

Der Nikon Coolscan 4000 ED ist ein sehr guter Film- und Diascanner mit hoher Scanauflösung und Farbtiefe sowie sehr guter Bildqualität. Durch unterschiedlichste Adapter, die zusätzlich erworben werden können, lassen sich nahezu alle Kleinbildformate scannen. Der Super Coolscan 4000 ED ist äußerlich baugleich mit dem Coolscan IV ED. Der größte Unterschied zwischen den beiden Geräten liegt allerdings in der Bildauflösung. Während der der Coolscan IV ED noch mit 2.900 dpi, bringt der Nikon Super Coolscan 4000 ED eine Auflösung von 4.000 dpi mit. Durch den hohen Anschaffungspreis von ca. 2.000 Euro zählt der Coolscan 4000 ED sicherlich schon aufgrund seines Preises zu den Geräten für professionelle Anwender.

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Stärken und Schwächen

  • Vorteile
  • hoher Dichteumfang
  • Aufsichtsvorlagen können qualitativ hochwertig gescannt werden
  • Nachteile
  • ein Kleinbild-Negativ-Scan mit 9.600 dpi dauert über 20 Minuten
  • Ein Mittelfomat (6×7)-Dia-Scan sogar bis zu 4 Stunden
  • wesentlich kleinerer Softwareumfang als beim Vorgängermodell
  • aufgrund der fehlenden Software ist die Bildqualität insgesamt schlechter als beim Canoscan 9000F
PREISTIPP
Erhältlich ab 2.000€
Nikon Super Coolscan 4000 ED
Scanmedien: Dias, SW-Negative, Farbnegative (Kleinbild)
Auflösung (laut Hersteller): 4.000 dpi
Auflösung (im Test gemessen): 4.000 dpi
Scangeschwindigkeit (Kleinbilddia): Prescan: 33 Sek / Reinscan: ca. 2 Min
Extras: Firewire-Schnittstelle
Zubehör: Adapter für Kleinbildfilmrollen, APS-Filme oder Diamagazine zusätzlich optional erhältlich
Preis: ca 2.000€
Mitgelieferte Software: NikonScan-Software, SilverFast

Der Nikon Super Coolscan 5000 ED im Test: Die Diascan-Ergebnisse

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Super Coolscan 4000 ED ist der Nikon Super Coolscan 5000 ED um ca. 600€ billiger, fällt aber mit seinem Anschaffungspreis weiterhin in den Bereich für professionelle Anwender. Der DIAFIX Diascanner Test zeigt allerdings, dass dieses Modell dennoch in zwei Punkten ganz klar überzeugt: Zum einen durch seine sehr guten und hochwertig qualitativen Scanergebnisse. Zum anderen durch die Möglichkeit, mit diversen Filmadaptern verschiedene Filmformate zu scannen. Auch beim Punkt der Scangeschwindigkeit leistet der Super Coolscan 5000 ED mehr als sein Vorgänger: Hier wird pro Diascan 50 Sekunden weniger Zeit benötigt.

Nikon Super Coolscan 5000 ED

 

Stärken und Schwächen

  • Vorteile
  • wesentlich schneller im Gegensatz zum Vorgängermodell
  • sehr gute Qualität auch bei problematischen Aufnahmen (z.B. bei Nacht)
  • Nachteile
  • ein schneller Rechner ist sinnvoll
  • sehr hoher Anschaffungspreis
PREISTIPP
Erhältlich ab 1.400€
Nikon Super Coolscan 5000 ED
Scanmedien: Dias, SW-Negative, Farbnegative (Kleinbild)
Auflösung (laut Hersteller): 4.000 dpi
Auflösung (im Test gemessen): 3.900 dpi
Scangeschwindigkeit (Kleinbilddia): Prescan: 38 Sek / Reinscan: ca 1:10 Min
Extras: Firewire-Schnittstelle
Zubehör: Adapter für Kleinbildfilmrollen, APS-Filme oder Diamagazine zusätzlich optional erhältlich
Mitgelieferte Software: NikonScan-Software, SilverFast-Software

Der Nikon Super Coolscan 8000 ED im Test: Die Diascan-Ergebnisse

Der Nikon Super Coolscan 8000 ED ist interessant für Kunden, die zusätzlich zum Kleinbildformat auch im Mittelformat scannen wollen. Durch das sehr umfangreiche Zubehör (Filmstreifen- und Diarahmenhalter in unterschiedlichsten Formaten) kann eine große Bandbreite an Formaten gescannt werden. Der Scanner überzeugt zudem durch seine Bildqualität – wie man es bei Nikon gewöhnt ist.
Aufgrund der Tatsache, dass der Super Coolscan 8000 ED im Gegensatz zu seinen Vorgängermodellen auch Mittelformatbilder scannen kann, wurde hier der Anschaffungspreis mehr als verdoppelt. Hier zeigt sich dann definitiv, dass dieses Gerät eindeutig für den Profibereich gedacht ist.

Dias scannen bei DIAFIX

 

Stärken und Schwächen

  • Vorteile
  • Unterstützung von Farbnegativen wurde verbessert
  • Mittelformatscans sind möglich sehr gute Qualität auch bei problematischen Aufnahmen (z.B. bei Nacht)
  • Nachteile
  • sehr hoher Anschaffungspreis
  • eher für den Profibereich gedacht
PREISTIPP
Erhältlich ab 4.000€
Nikon Super Coolscan 8000 ED
Scanmedien: Dias, SW-Negative, Farbnegative (Kleinbild und Mittelformat)
Auflösung: 4.000 dpi
Scangeschwindigkeit (Kleinbilddia): Reinscan ca. 55 Sek
Mitgelieferte Software: NikonScan-Software, SilverFast-Software.

Der Nikon Super Coolscan 9000 ED im Test: Die Diascan-Ergebnisse

Wie auch der Nikon Super Coolscan 8000 ED kann dieses Nachfolgemodell zusätzlich zu Kleinbildformaten das Mittelformat scannen. Im Punkt Scangeschwindigkeit hat sich der 9000 ED im Vergleich zu seinem Vorgänger deutlich verbessert: Mittelfomatscans gehen fast zwei Mal so schnell wie mit dem 8000 ED. Alle Scanarten überzeugen in ihrer Qualität. Dem entgegen steht einmal mehr der hohe Anschaffungspreis von 6.000 €, der auch der Nikon Super Coolscan 9000 ED in den Bereich des Profisegments einordnet. Leider lassen sich auch Diamagazine nicht komplett scannen.  Zudem fehlt eine Bildbearbeitungs- und eine Kalibriersoftware.

Dias scannen bei DIAFIX

 

Stärken und Schwächen

  • Vorteile
  • es kann auch mit Mittelformatstreifen gearbeitet werden
  • bis zu 5 gerahmte Kleinbilddias können gleichzeitig gescannt werden
  • Nachteile
  • Bildbearbeitungssoftware fehlt
  • Diamagazine können nicht im Ganzen gescannt werden (lediglich fünf gleichzeitig)
  • APS-Filme können nicht gescannt werden
  • Um den Diascanner professionell zu kalibrieren, ist eine Software erforderlich, die mehrere hundert Euro kosten würde
PREISTIPP
Erhältlich ab 6.000€
Nikon Super Coolscan 9000 ED
Scanmedien: Dias, SW-Negative, Farbnegative (Kleinbild und Mittelformat)
Auflösung (laut Hersteller): 4.000 dpi
Auflösung (im Test gemessen): 3.900 dpi
Scangeschwindigkeit (Kleinbilddia): Prescan: ca. 27 Sek / Reinscan: ca 1:30 Min
Mitgelieferte Software: Softwaren: NikonScan, NikonView